• Anna Spielbüchler

Hutterer’s Thementag über Tischkultur und Esstradition

Aktualisiert: 14. Apr.


Die Lage in der Hotellerie und Gastronomie ist angespannt: schon vor den pandemiebedingten Lockdowns herrschte ein Fachkräftemangel, Umschulungen während der Krisenzeit machen es nun noch schwieriger, an gutes Personal zu kommen. Die prekäre Situation erfordert ein Umdenken, die Berufe in der Tourismus- und Hospitality-Branche müssen wieder attraktiver gestaltet werden.


Das Begehr für Tischkultur bei angehenden GastronomInnen und TouristikerInnen zu wecken und sie durch Leidenschaft an ihr zukünftiges Berufsbild zu binden, hat sich Helmut Hutterer zum Ziel gesetzt. Der Salzburger Familienbetrieb mit jahrzehntelanger Erfahrung, ist Österreichs erste Adresse für Tischkultur. Als Generalimporteur für die Weltmarken Bauscher Porzellan, Zwiesel Glas und Solex Besteck ist Helmut Hutterer der Ansprechpartner für Hotellerie, Gastronomie, Unternehmen und Privatkunden. Denn egal welcher Anlass - ob im Business oder zuhause: Schönes Porzellan, klingende Gläser und glänzendes Besteck machen jedes Essen zu einem geselligen Miteinander mit Stil.


Anhand einer Workshop Reihe möchte der Fachexperte Helmut Hutterer die Begeisterung für Tischkultur entfachen und damit die Branche mit exklusiven Fortbildungsmöglichkeiten unterstützen. Im März starteten 16 SchülerInnen der 5 TC der HLT Klessheim in diese Fachworkshop-Reihe. Im Showroom von „Helmut Hutterer Premium Tischkultur“ bekamen die TeilnehmerInnen einzigartige Einblicke zur Entstehung der Tischkultur und zu den Produkten und Neuheiten der Branche. Helmut Hutterer hat bereits angekündigt, dass zukünftig weitere Thementage folgen werden.



Tischkultur früher und heute: eine historische Genussreise

Seit Jahrhunderten findet man die Tradition des gemeinsamen Essens und der Tischkultur auch kulturübergreifend wieder. Bis zum Vorhandensein des Bestecks, wie wir es heute kennen, war es ein langer Entwicklungsprozess. Die bekannte österreichische Historikerin Dr. Ingrid Haslinger, Autorin zahlreicher Bücher zum Thema Tischkultur, gibt den TeilnehmerInnen des Workshops einen einzigartigen Einblick in die Geschichte von Messer, Gabel und Co.



Beispielsweise wurde die Suppe früher aus der hohlen Hand und später aus holzgeschnitzten Löffeln gegessen. Festere Speisen wurden mit den Fingern verzerrt, abgewischt hat man sich diese dann an den groben Tischtüchern – falls solche vorhanden waren. Gabeln setzten sich erst im Laufe des 18. Jahrhunderts durch, zuvor hat sie die Kirche als Teufelswerkzeug (Teufels Dreizack) verboten. Von der Spargelzange über das Krebsbesteck, der Schneckengabel, dem Löffel für Gefrorenes, vom Erdbeerlöffel, bis hin zum Konfektbesteck oder dem Schnurrbartlöffel – Dr. Ingrid Haslinger hat zu jedem Spezialbesteck ein Anschauungsstück aus ihrem Privatmuseum beim Workshop dabei.



Gastgeber und Fachexperte Helmut Hutterer präsentiert im Zuge des Workshops die Vorzüge von Weltmarken wie Bauscher, dem Erfinder des Hotelporzellans. Angefangen von der speziellen Bruchfestigkeit, der Nachkaufgarantie, über Hightech Produkte mit eingebauten Chips oder einfach nur personalisiertes Porzellan für die Kunden – Bauscher steht seit 1881 für Qualität, Verlässlichkeit und Produktion 100% Made in Germany; Großkunden weltweit schätzen dies (neben Hotellerie und Gastronomie auch Airlines, Firmen, Krankenanstalten, Olympische Spiele, Politische Institutionen, etc. um nur eine Auswahl zu nennen).


Einig sind sich alle Fachexperten: das kleine Einmaleins der Tafelkultur besteht vor allem im Genießen mit dem richtigen Porzellan, den passenden Gläsern und einem guten Besteck, was ohne Zweifel zu einem besseren Geschmackserlebnis führt. Ausprobiert wird dies beim Workshop mit einem Wein-Tasting, geleitet von Dörte Steiner, der Präsidentin des Salzburger Sommelier Vereins, die unter anderem die unterschiedlichen Geschmacksnuancen anhand der Glasformen oder Herstellungsarten (maschinelle Fertigung oder handmade) deutlich macht.


Genuss und Stil: wo geht die Reise hin?

Helmut Hutterer’s Thementag zur Tischkultur soll den TeilnehmerInnen nicht nur Einblicke in ihr zukünftiges Arbeitsfeld geben, sondern vor allem Bewusstsein für die Wertigkeit der Tafelkultur und Leidenschaft für Tischkultur und Hospitality schaffen. Das Silberbesteck der Großmutter wird im Kastl vergessen, stattdessen trinkt man - ohne nachzudenken – nur allzu oft aus einem Plastik- oder Pressglas und isst mit den Fingern aus einem Pappbehälter. Dabei vermitteln ein schön gedeckter Tisch und das richtige Geschirr ein völlig anderes Lebensgefühl. Dieses Lebensgefühl zu spüren ist für Helmut Hutterer ausschlaggebend, dass die zukünftigen ExpertInnen in der Tourismusbranche Sinn und Leidenschaft in ihrer Tätigkeit sehen und Österreichs Gastfreundschaft und Service damit auf ein neues Level stellen können. Es lohnt sich also, Zeit für Genuss und Fortbildung zu haben! Und in diesem Fall lebt die Zukunft durch das Wissen aus der Vergangenheit!



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©AnnaKathrin-PR